Maximilian Eichstetter
Bürgermeister / Mayor of Füssen

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei uns ist Wirtschaftsförderung Chefsache. Wir bieten ein wirtschaftsfreundliches Klima als Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Auch verfügen wir über sehr gute Breitbandanbindung im gesamten Stadtgebiet. Die Stadt Füssen hat knapp 15.600 Bürger, mit den angrenzenden und umliegenden Gemeinden haben wir ein direktes Einzugsgebiet von knapp 50.000 Bürgerinnen und Bürgern.

Füssen liegt im Landkreis Ostallgäu und ist in erster Linie eine Wirtschaftsregion mit einer entwicklungsstarken Industrie-, Handwerks- und Tourismusstruktur und das Ostallgäu ist Lebensraum für rund 141.000 Menschen, die sich auf insgesamt 45 Städte, Märkte und Gemeinden verteilen.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

 

Dear Sir or Madam,

Economic development is a top priority for me.

We offer a business-friendly climate as the basis for trusting cooperation. We also have very good broadband connections throughout the city. The city of Füssen has almost 15,600 citizens, with the neighboring and surrounding communities we have a catchment area of ​​almost 50,000 citizens.

Füssen is located in the Ostallgäu district and is primarily an economic region with a strongly developing industrial, craft and tourism structure and the Ostallgäu is a living space for around 141,000 people, who are spread over a total of 45 cities, markets and communities.

If you have any further questions, I am always available.

 

Ihr / your

Maximilian Eichstetter

Erster Bürgermeister /First Mayor

Wirtschaftsförderung

Zahlen Daten Fakten

Fläche4.351 ha
Einwohner15.699 Hauptwohnsitze (Stand: 30.09.2018; Quelle: Bayer. Landesamt für Statistik)
  
Straßennetz79 km
Höhenlage800 Meter über dem Meer
Klimatische VerhältnissMittleres Reizklima
FüssenKneippkurort
Bad FaulenbachMoorheilbad
Hopfen am SeeLuft- und Kneippkurort
WeißenseeLuftkurort
Öffnet einen internen Link in einem neuen FensterGeografische LageAlpennordrand an der österreichischen Grenze (Nachbarland Tirol)
Öffnet einen internen Link in einem neuen FensterVerkehrsanbindungenÖffnet einen internen Link in einem neuen FensterAutobahn A 7 Füssen – Ulm,
Öffnet einen internen Link in einem neuen FensterBundesstraßen B 16, B 17, B 310,
Öffnet einen internen Link in einem neuen FensterEisenbahnlinie Füssen – Augsburg,
Öffnet einen internen Link in einem neuen FensterFlughäfen
Politische LageÖffnet einen externen Link in einem neuen FensterFreistaat Bayern, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterRegierungsbezirk Schwaben, Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLandkreis Ostallgäu
Wirtschaft- und SozialstrukturEinzelhandel, kleine bis mittlere Betriebe von Handwerk und Industrie
MittelzentrumÖffnet einen internen Link in einem neuen FensterTourismus, Behörden, weiterführende Schulen
Öffnet einen internen Link in einem neuen FensterGewerbesteuerHebesatz 360 %
Öffnet einen internen Link in einem neuen FensterGrundsteuerHebesatz A 330 %
Hebesatz B 415 %
EntfernungenMünchen 110 km
Augsburg 100 km
Kempten 40 km
Innsbruck (Tirol) 100 km
Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau 3 km
Einzugsbereichfür die umliegenden Gemeinden Schwangau, Halblech, Roßhaupten, Rieden am Forggensee, Lechbruck, Hopferau, Eisenberg, Pfronten, Seeg, Außerfern (Tirol)
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterPartnerstädteCremona (Italien), Palestrina (Italien)
StädtefreundschaftenNumata (Japan), Helen (USA), Bardu (Norwegen)

Wirtschaftsförderung

Figures, Data, Facts

Residents

15.699 primary residences (status: 9/30/2018; Source: Bavarian state office for statistics)

Road network

79 km (49 miles)

Altitude

800 meters above the sea level

Geographic location

Northern edge of the Alps on the Austrian border (neighbor country Tyrol)

Traffic connections

Highway A 7 Füssen – Ulm,
Federal highway B 16, B 17, B 310,
Railroad Füssen – Augsburg,
Airports

Politically situated in

State of Bavaria

Economic an social structure

Retail as well as small to medium-sized trade and industry businesses

Midrange to the centre

Tourism, public authorities, secondary schools

Business tax

Collection rate 360 %

Property tax

Collection rate A 330 %
collection rate B 415 %

Distance to other locations

Munic 110 km (68 miles)
Augsburg 100 km (62 miles)
Kempten 40 km (24,85 miles)
Innsbruck (Tirol) 100 km (62 miles)
Royal castle Neuschwanstein and Hohenschwangau 3 km (1,86 miles)

Catchment area

For the surrounding cities Schwangau, Halblech, Roßhaupten, Rieden am Forggensee, Lechbruck, Hopferau, Eisenberg, Pfronten, Seeg, Tyrol

Twin city

Cremona (Italy), Palestrina (Italy)

City friendship

Numata (Japan), Helen (USA), Bardu (Norway)

Einwohnerzahlen / Population
Einzugsgebiet / Catchment area

Tourismus als wichtiger Wirtschaftsfaktor

  • 1.44 Mio. Übernachtungsgäste
  • 2.50 Mio. Tagestouristen

Tourism: an important economic factor 

  • 1.44 million accomodation guests
  • 2.50 million tourists per day

Direkte Profiteure des Tourismus

  • 210 Mio. EUR Bruttoumsatz
  • 70 Mio. EUR durch Tagestourismus
  • Einzelhandel profitiert mit 42.5 Mio. EUR

Direct beneficiaries of tourism

  • 210 million euros gross sales
  • 70 million euros by daily tourism
  • Retail takes in 42.5 million euros

Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung fungiert als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Verwaltung bei allen unternehmerischen Belangen. Innerhalb der Verwaltung vertritt die Wirtschaftsförderung die Interessen der Unternehmen – besitzt also eine „Sprachrohrfunktion“.

Sie erhalten Informationen zu unseren Aufgabenschwerpunkten:

Standortberatung


Stehen Sie vor neuen Herausforderungen?

Sie wollen Ihr Unternehmen erweitern oder neu ausrichten?

Sie benötigen Unterstützung bei Genehmigungsprozessen?

  • Wir unterstützen Sie bei der Immobiliensuche und verfügen auch über eigene Objekte.
  • Wir öffnen Ihnen Türen.
  • Wir lotsen Sie durch die Verwaltung und sind Ihre Schnittstelle zu den städtischen Ämtern.
  • Wir koordinieren bau- planungs- und umweltschutzrechtliche Fragen für Sie.

Sie suchen einen Ansprechpartner für Standortfragen?

  • Wir beraten und informieren  Sie in allen Fragen zum Wirtschaftsstandort Füssen.
  • Wir betreiben aktives Flächenmanagement für Gewerbe und Einzelhandelsflächen.
  • Wir haben Zahlen, Daten und Analysen für Sie.
  • Wir unterstützen Sie bei der Standortentwicklung und –planung für Ihr Projekt (Einzelhandel, Büro, Gewerbe).
  • Wir fördern das Image des Wirtschaftsstandorts.

Investoren- und Ansiedlungsservice

  • Sie wollen Ihre Ideen in Füssen verwirklichen und Ihren Unternehmensstandort nach Füssen verlagern?
  • Die Wirtschaftsförderung ist Ihr kompetenter Gesprächspartner bei der Standort- oder Investitionsentscheidung
  • Wir helfen Ihnen bei der Suche nach Gewerbe- und Industrieflächen
  • Wir unterstützen Sie bei allen Verwaltungsangelegenheiten wie z.B.
    • Baugenehmigungen
    • Umweltschutz
    • Planungsrecht
    • Ver- und Entsorgung
    • Fördermittel
  • Wir vermitteln Ihnen Ansprechpartner und Kontakte

Existenzgründung

  • Wir beraten Sie kompetent und behandeln Ihre Idee vertraulich.
  • Wir unterstützen Sie bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten.
  • Wir stellen Ihnen Daten zum Wirtschaftsstandort bereit.

Business-Frühstück

Die Werbegemeinschaft Füssen veranstaltet alle zwei Monate das Business-Frühstück. Es ist für Füssener Unternehmer eine Plattform zum Netzwerken.

Hier können Gewerbetreibende sich austauschen, neue Kontakte knüpfen und bestehende Verbindungen vertiefen. Bei den bisher stattgefundenen Treffen hat sich gezeigt, dass das Meeting die Teilnehmer gegenseitig inspiriert und manchmal dort auch neue Aufträge generiert werden.

Durch die Mischung von neuen und alteingesessenen Gewerbetreibenden entstehen immer interessante Themen, welche beide Seiten befruchten.

Das Frühstück ist kostenfrei und findet jedesmal in einem anderen Haus statt.

Zu den Terminen und der Anmeldung gelangen Sie hier.

Fairtrade-Stadt Füssen

Aus der exotischen Nische zur Bürgerbewegung

Durch das Engagement für den Fairen Handel vor Ort nimmt die Stadt Füssen eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, indem Füssen dazu beiträgt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird.

Der faire Handel versteht sich als Alternative zu den ungerechten und ausbeuterischen regulären Handelsbeziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Der Faire Handel allein kann den Welthandel nicht verändern, aber er kann Maßstab sein, um Lieferketten z.B. im Lebensmittelsystem insgesamt fair zu gestalten.

Mit dem Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel gibt man keine Spende, sondern leistet einen Beitrag zur Armuts-bekämpfung. Der faire Handel ist der Versuch, Elend zu bekämpfen, bevor es entsteht, dabei übernehmen immer mehr Kommunen Verantwortung und leisten somit Vorbildfunktion.

Jede gute „Eine Welt Arbeit“ kann zu einem festen Bestandteil des Profils und Image einer jeden Stadt werden und Füssen ist da schon richtig gut dabei!

Faire Projekte

2019

  • Faire Schokolade am Neubürgerempfang der Stadt Füssen
  • Stadt will fairen Handeln fördern; Zeitungsaufruf zur Gewinnung von Neukunden
  • Alpenkino Füssen – Lechflimmern; Film: Fair Traders
  • Impulsreferat Fair Trade Schule in der Erich Kästner Schule, dem Sonderpädagogischen Förderzentrum
  • Kontaktaufnahme im Bezug auf Faire Schule, Faire KITA

2018

2017

  • Faire Schokolade am Neubürgerempfang der Stadt Füssen
  • Erweiterung der Betriebe & Geschäfte die fair gehandelte Produkte verwenden
  • Dritte Auflage des Flyers Fairtrade Stadt Füssen
  • Faire Fußbälle für den FC Füssen
  • Teilnahme an der Regionalmesse WIR in Füssen: Ausstellung „Entwicklungsland Deutschland“
  • Teilnahme an dem Wettbewerb Hauptstadt des Fairen Handels 2017
  • Aktion XXXL – Wir tragen fair!
  • Faire Kochrezepte im Blickpunkt Rathaus

2016

  • Erzählungen aus „Die Anführer“ von Vargas Losa  im Rahme  der Lesezeit mit Martin Harbauer
  • Projekt Faire Stadtschokolade „Entdecke Füssens Schokoladenseiten“
  • Faire Woche mit Einführung der Stadtschokolade
  • Akquirierung  von Vertriebspartner für die Faire Schokolade
  • Multivisionsschau 25 Jahrfeier fairer Handel in Füssen, Kooperation mit Weltladen
  • Referat über Fairen Handel in der Tourismusklasse der Berufsschule; Referenten: Frau Ursula Renner und Frau Dr. Ina Schicker.
  • Referat im Rahmen der Projekttage im Gymnasium Füssen; Thema: Faire Kleidung und die Aufarbeitung des Films “The true cost”, der von der unfairen Bedingungen in der Textilproduktion handelt; Referenten: Frau Ursula Renner und Frau Dr. Ina Schicker.
  • Faire Kochrezepte im Blickpunkt Rathaus

2015

  • Erweiterung der Betriebe & Geschäfte die fair gehandelte Produkte verwenden
  • Neuerstellung des Flyers Fairtrade Stadt Füssen
  • Faire Woche in Füssen
  • Lesung mit Frank Hermann „Fair einkaufen – aber wie?“ und Faire Mode
  • Teilnahme an der Regionalmesse WIR in Füssen: Vorstellung des Fairen Stadtflyers
  • „Süß & Bitter“, Ausstellung über die bittere Wahrheit von Schokolade 

2014

  • Kennzeichnung der Betriebe & Geschäfte durch Aufkleber
  • Podiumsdiskussion „Faire Stadt Füssen?“, Vortrag Herr Wolfgang Grieshammer
  • „Tour de Fair“ wird im Klosterhof empfangen
  • Anstoß zur fairen Schulklasse: Erich Kästner Schule wird „Faire Schulklasse – Klasse des Fairen Handels“ Pausenverkauf von fairen Produkten
  • Faires Frühstück in der Fairem Woche in Füssen
  • Humedica Aktion – Geschenk mit Herz, BR Liveübertragung aus Füssen, Fairtrade Stadt präsentiert

2013

  • Schoko-Nikoläuse aus fairem Handel für die Erich Kästner Schule
  • Erste Auflage des Flyers Fairtrade Stadt Füssen
  • Bio-faires-regionales Buffet anlässlich der Übergabe der Urkunde Faire Stadt

Faire Partner

Fair gehandelte Produkte können Sie über verschiedene Wege erwerben: In Weltläden, bei Gruppen, die faire Produkte auf Märkten und bei Aktionen verkaufen, in Bioläden sowie in vielen Supermärkten und Discountern.

Die Produktpalette von Fairtrade-Produkten reicht weiter über Kaffee oder Tee hinaus. So zählen auch Süßwaren, Säfte, Zucker, Bekleidung, Spielwaren, Fußbälle, Teppiche bis hin zu Blumen oder Natursteinen dazu.
Erfahren Sie mehr unter: www.fairtrade-deutschland.de/produkte/

Der Faire Handel steht für:

  • faire Arbeitsbedingungen
  • Vorfinanzierung der Produktion
  • Langfristige Handelsbeziehungen
  • Stabile Preise
  • Aufschläge für Sozialprojekte
  • Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit
  • Zugang zur Bildung
  • Frauenförderung
  • Förderung von Bioanbau

Unsere Partner

Faire-Handels-Organisationen und Verbände

Sie haben es in der Hand

Wer sich beim Kauf für fair gehandelte Produkte entscheidet, unterstützt ein Wirtschaftsmodell, das konkret gegen die großen sozialen und wirtschaftlichen Schieflagen weltweit arbeitet.

Drei Ansätze, eine Richtung

Fairer Handel, biologischer Anbau und regionale Vermarktung gehören zusammen, denn sie garantieren eine nachhalte Entwicklung weltweit.

  • Fair:
Bezahlen, was das Produkt wert ist
  • Bio:
Gesund – auch für Tiere, Pflanzen und Böden
  • Regional:
Kurze Wege erhalten Arbeitsplätze und Kaufkraft in der Region

Faire-Handels-Organisationen

Die Fairen Handelsorganisationen stehen mit ihrer gesamten Unternehmenspolitik hinter den Grundsätzen des Fairen Handels und handeln transparent und partnerschaftlich.

                           BanaFair betreibt Fairen Handel mit kleinbäuerlichen Bananenproduzentengruppen und kooperiert institutionell und projektbezogen mit Partnerorganisationen, die sich in den Erzeugerländern für die Verbesserung der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einsetzen. Der Verein macht in Deutschland Bildungs-, Öffentlichkeits-, Lobby- und Kampagnenarbeit.
Vom Fairen Handel der dwp Fairhandelsgenossenschaft profitieren weltweit seit 1988 Kleinbauernfamilien und Kleinproduzenten – heute sind es rund 50.000.
Denn dwp – die WeltPartner stehen für Partnerschaften auf Augenhöhe, die weit über Zahlung fairer Preise hinausgehen. Die Qualität des Handelns zeigt sich in der Verbesserung der Lebenssituation der Fairhandelspartner sowie in einem breiten fair+bio-Sortiment.
El Puente ist ein Fair-Trade-Unternehmen, das Lebensmittel und Handwerksprodukte aus Afrika, Asien und Lateinamerika importiert und vertreibt. El Puente pflegt langjährige und direkte Handelspartnerschaften mit Kleinbauern, Familienbetrieben und lokalen Fairhandelsorganisationen in 40 Ländern. Mit rund 5.000 Kunsthandwerksprodukten und Lebensmitteln bietet El Puente ein breit gefächertes Sortiment an ausschließlich fair gehandelten Waren: Kaffee, Tee, Gewürze, Mode, Haushaltsgegenstände, Spielzeug, Tierbedarf etc. El Puente vertreibt seine Produkte in den 800 Weltläden in Deutschland und Europa sowie über einen Online-Shop. Die Einhaltung der Fairhandels-Standards wird von der World Fair Trade Organization (WFTO) garantiert.
Die Arbeit von El Puente begann Anfang der 1970er Jahre mit dem Import von Kunsthandwerksprodukten aus Lateinamerika. Damit gehört El Puente zu den Pionieren der Fairhandels-Bewegung in Europa.
Vor über 40 Jahren gegründet, ist die GEPA inzwischen die größte deutsche und europäische Fair-Handels-Organisation. Sie handelt mit etwa 144 Genossenschaften (Stand 2017) und sozial engagierten Privatbetrieben aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa. Fairer Handel ist der Kern der GEPA-Unternehmensphilosophie. Produzenten nachhaltig unterstützen, Konsumenten aufklären und zur Veränderung ungerechter Welthandelsstrukturen beitragen: Das haben die Gesellschafter der GEPA, kirchliche Hilfswerke und Jugenddachverbände, der GEPA „ins Stammbuch“ geschrieben. Die GEPA ist Teil der internationalen Fair-Handelsbewegung: Als Mitglied des Forums Fairer Handel, der EFTA und der WFTO setzt sie sich zusammen mit vielen engagierten Menschen in Weltläden und Aktionsgruppen für eine Veränderung von ungerechten Welthandelsstrukturen ein. Für ihre Verdienste um den Fairen Handel und die Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, u.a. beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2014 als „Deutschlands nachhaltigste Marke“; gleichzeitig wurde sie dabei unter die Top 3 der nachhaltigsten Kleinunternehmen (bis 499 Mitarbeiter) gewählt. Außerdem hat sich die GEPA nach dem neuen Garantiesystem der WFTO prüfen lassen.
Seit 45 Jahren arbeitet GLOBO nach den Prinzipien des Fairen Handels. Als Spezialist für Kunsthandwerk bietet GLOBO mehr als 3.000 Artikel aus Afrika, Asien und Lateinamerika an. Durch die Bezahlung fairer Preise für ihre Ware, den Aufbau langfristiger Handelsbeziehungen und den Respekt vor selbstbestimmten, traditionellen Arbeitsweisen bekommen die Produzenten die Möglichkeit, sich gegen soziale und wirtschaftliche Ausbeutung zu wehren und für ihre Rechte und die Wahrung ihrer Identität einzustehen. Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen in der Vermarktung von Kunsthandwerk bietet GLOBO den Werkstätten kompetente Beratung und Unterstützung.

Verbände

                          Der Weltladen-Dachverband wurde 1975 als bundesweite Interessenvertretung der Weltläden gegründet. Er unterstützt die Arbeit seiner Mitglieder in den Bereichen Marketing, Bildung und politische Kampagnen. Mit seinen Überprüfungs- und Monitoringinstrumenten leistet er einen Beitrag zur Glaubwürdigkeit der Weltläden. Aktuell sind im Weltladen-Dachverband rund 440 Weltläden und Aktionsgruppen organisiert.
Der FAIR BAND Bundesverband für fairen Import und Vertrieb e.V. wurde 2013 als Interessenverband für faire Importeure und Händler gegründet. Heute vertritt der eingetragene Verein 37 Mitgliedsfirmen. Der Fair-Band versteht sich als aktives Bindeglied zwischen Produzent*innen, seiner Mitgliedsfirmen und den Konsument*innen. Ein wichtiges Anliegen ist es, den Fairen Handel zu fördern und zu stärken. Dabei stehen Authentizität und direkte persönliche Zusammenarbeit mit den Partner-Organisationen aus dem Süden im Vordergrund. Der Fair-Band sieht den Fairen Handel als Prozess, in dem die gegenseitige Unterstützung und Vernetzung ausschlaggebend für den Ausbau von Erfolgen und die Überwindung von Herausforderungen sein kann. Die Selbstverpflichtung der Mitgliedschaft.
Dazu ist ein strenges Aufnahmeverfahren und ein verbindliches Monitoring eingerichtet. Im Aufnahmeverfahren wird insbesondere auf die Länder- und Produktkompetenz der Mitglieder zurückgegriffen. Das Monitoring baut sich um den sog. „Dialog“ herum auf: öffentlichen Veranstaltungen, bei denen die Mitglieder sich kritischen Fragen stellen und Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit erhalten.

 Siegelorganisationen

                          Das Fairtrade-Siegel steht für fair angebaute und gehandelte Produkte: alle Zutaten eines Produktes, die unter Fairtrade-Bedingungen erhältlich sind, müssen Fairtrade-zertifiziert sein. Dies gilt auch für Mischprodukte (z.B. Schokolade oder Eiscreme). Dies ermöglicht den Kleinbauernkooperativen stabilere Preise sowie langfristigere Handelsbeziehungen. Sowohl Bäuerinnen und Bauern als auch Beschäftigte auf Plantagen erhalten eine zusätzliche Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Die Standards enthalten darüber hinaus Kriterien zu demokratischen Organisationsstrukturen, Umweltschutz und sicheren Arbeitsbedingungen.
www.fairtrade-deutschland.de
Das Naturland Fair Siegel zeichnet Produkte aus, die neben den strengen ökologischen und sozialen Anforderungen, zusätzlich den Kriterien des Fairen Handels entsprechen. Die Naturland Fair -Richtlinien wurden in enger Kooperation mit den Fair-Handels-Organisationen entwickelt. Sie beruhen auf international definierten Standards.
Das Produkt-Siegel kann bei Einhaltung bestimmter Kriterien um eine Unternehmensaus-zeichnung erweitert werden. Zudem bezieht die Zertifizierung, anders als das Fairtrade-System auch ErzeugerInnen aus dem Norden in den Fairen Handel ein.
www.naturland.de/de/