Bis 19. Oktober anmelden: kostenlose Gebäude-Energie-Beratung

Wie kann ich die Energiekosten senken? Arbeitet meine Heizungsanlage effizient? Antworten auf Fragen wie diese gibt der Energieberater beim Gebäude-Check der Verbraucherzentrale Bayern und des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!). Im Rahmen der Aktion „Check-Dein-Haus“ bieten die Stadt Füssen und der Landkreis Ostallgäu 30 dieser Vor-Ort-Beratungen den Füssener Bürgern kostenlos an. Hausbesitzer können sich bis 19. Oktober bei eza! unter Telefon 0831 960286-74 oder per Mail an anmeldung@eza-allgaeu.de anmelden.

Beim Gebäude-Check, der vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird, erfährt der Hausbesitzer von einem qualifizierten Energieberater alles über die energetische Situation seiner Immobilie. Der unabhängige Experte bespricht mit dem Eigentümer, wie der Energieverbrauch gesenkt und gleichzeitig der Wohnkomfort gesteigert werden kann. Die Heizungsanlage wird beim Gebäude-Check ebenfalls auf ihre Energieeffizienz hin untersucht. Falls gewünscht, geht der Energieberater zudem der Frage nach, ob der Einsatz erneuerbarer Energien im konkreten Fall wirtschaftlich sinnvoll ist. Ein wichtiger Punkt bei der Beratung sind außerdem die staatlichen Förderprogramme, zum Beispiel für den Heizungstausch.

Familie Perkmann zählte zu den ersten Hausbesitzern in Füssen, die sich für einen Gebäude-Check angemeldet haben. „Die Beratung ist nicht zu technisch, sondern sehr verständlich und aufschlussreich,“ sagte Stefanie Perkmann.
Die Energieberaterin Angelika Baumer stellte bei der Vor-Ort-Beratung im Haus der Familie fest, dass der jährliche Stromverbrauch der vierköpfigen Familie verglichen mit einem Haushalt gleicher Größe bereits auf einem niedrigen Niveau liegt. Anders verhält es sich beim jährlichen Heizenergieverbrauch: Dieser ist als überdurchschnittlich hoch anzusehen. Dies ist laut Baumer vor allem der Tatsache geschuldet, dass die Gebäudehülle des Hauses aus dem Jahr 1931 energetisch kaum modernisiert wurde und somit viel Wärme verloren geht. Weiterhin spielt die bereits in die Jahre gekommene Heizungsanlage eine Rolle.
Förderung für energetische Sanierung

Ein wertvoller Tipp der Expertin: Es können Fördergelder für die energetische Sanierung eines Hauses beantragt werden. Als energetische Sanierungsmaßnahme gelten etwa einzelne Maßnahmen wie die Erneuerung der Heizungsanlage oder der Fenster sowie eine gesamtheitliche Sanierung des Hauses. Gelder müssten allerdings beantragt werden, bevor Leistungen an den Handwerksbetrieb vergeben werden.

Bürgermeister Maximilian Eichstetter sagt: „Ich kann jedem Hausbesitzer in unserer Stadt empfehlen, das kostenlose Angebot der Energieberatung anzunehmen. Es lohnt sich für die Umwelt und den Geldbeutel.“

Von links: Manuel Allgaier, Angelika Baumer (beide eza!), Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Gerald und Stefanie Perkmann, Stefan Heel (Stadt Füssen)
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