Jesuitergasse

Diese kleine Gasse zwischen Reichenstraße und Hinterer Gasse hieß ursprünglich Wagnergasse nach den Handwerkern, die dort arbeiteten. Im Haus Jesuitergasse 4 lebte noch bis etwa 1870 ein Wagner.

Zwischen 1597 und 1627 wohnten in der Wagnergasse zwei Prediger des Jesuiten-Ordens. Sie bauten hinter der heutigen Krippkirche (Reichenstraße 31) einen Stall zum Oratorium aus, daher erhielt die spätere Krippkirche ihren Namen. Als die Jesuiten nach 30 Jahren Füssen wieder verließen, setzte sich mit der Zeit der Name Jesuitergasse durch.

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